Altona-Nord, Diebsteich-Gelände
Der Diebsteich war aufgestaut und wurde von einer Wassermühle, Fischerei und einem Eiswerk genutzt. Westlich des Teiches fließt der Isebek in ein Rückhaltebecken, östlich verläuft er weiter bis zum Alsenplatz. Das umliegende Gelände war sumpfig, zum Bauen ungeeignet und daher unattraktiv und von geringem Wert. Ende des Jahrhunderts begann die Stadt, den Diebsteich trockenzulegen, da dort zusammen mit der Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn ein neuer Bahnhof geplant war.
Im November 1911 erhielt die Bauverwaltung Altona, unter der Leitung von Oberbaurat Werner Jakstein, einen Antrag von Hugo Smidt, ein Grundstück an der Langenfelderstraße für einen Vergnügungspark zur Verfügung gestellt zu bekommen. Hugo Smidt hatte bereits Erfahrung mit dem Luna Park in Köln und suchte einen neuen Standort. Er entschied sich für das Diebsteichgelände in Altona, an der Grenze zu Hamburg, um die Bevölkerung aus beiden Städten anzuziehen. Das Gebiet bot viel Platz und gute Entwicklungsmöglichkeiten.
