Technik

Elektrizität

Der Norden Altonas wurde erst 1906 an das Stromnetz angeschlossen. Das neue Kraftwerk Unterelbe lag zu entfernt vom Diebsteich. Die Luna Park Gesellschaft musste daher eigene Wege gehen.
Der Luna Park Altona wurde durch die Kraftwerk Luna Park Gesellschaft auf dem Gelände mit Strom versorgt. Die Leitung der gesamten Stromversorgung und Installation lag in Händen der Firma Ingenieur Dr. Wasmus & Co. Wasmus baute ein Transformatorenhaus, Beleuchtungsmasten und Bogenlampen und verlegte das unterirdische Kabelnetz.

Der Namensgeber dieser Firma, Adolf Wasmus, erlangte später als Autor von Fachbüchern zur Radiotechnik unter seinem Pseudonym „Dr. Funk“ einige Bekanntheit.

Nachdem Hugo Haase den Park übernommen hatte und weitere technische Neuheiten präsentierte, stiegen auch die Anforderungen an die Stromversorgung weiter.

Dr. Ing. Adolf Wasmus

Beleuchtung

Der Luna Park Altona wurde ausschließlich mit Strom beleuchtet. Zusätzlich zu den Lampen in den Innenräumen wurden der Haupteingang und die größeren Gebäude mit einer Beleuchtung entlang der Konturlinien versehen, was der Anlage im Dunkeln einen besonderen Reiz gab.

Vor der Eingangspforte und auf den Wegen und Plätzen, kamen Lichtbogenlampen zum Einsatz, wie sie in den Städten als Straßenbeleuchtung eingesetzt wurden. Diese Lampen waren sehr empfindlich und mussten ständig gewartet werden, da sich ihre Kohleelektroden schnell abnutzten.

Lichtbogenlampe im Luna Park Altona

Ein Modell der AEG