Hamburger Dom

Mit der Übernahme des Parks durch den „Karusselkönig“ Hugo Haase, änderte sich auch das Unterhaltungskonzept grundlegend. Standen zuvor die Angebote in den eigens hierfür errichteten Gebäuden wie Theater, Kabarett und Tanzveranstaltungen im Vordergrund, so verlagerte sich der Schwerpunkt in Richtung Rummelplatz mit vielen vom DOM bekannten Geschäften des Schaustellers Haase.

Stadtbauinspektor Jakstein mahnte:

Hamburgs winterliches Domvergnügen stellt einen Sammelpunkt billiger Volksbelustigung dar. Auch der vornehme Hamburger versäumt nicht, es gelegentlich einmal zu besuchen…

Wenn wir nun mit dem Bau künstlerischen Resultat zufrieden sein sollten und vielleicht glauben, sogar etwas Besonderes erreicht zu haben, dann darf der Hinweis auf die oben erwähnten weiteren Missstände in unserem Volksbelustigungswesen wohl aber noch einmal bekräftigt werden. Das schöne Äußere macht es doch wirklich nicht, solange gewisse Widerwertigkeiten der Jahrmarktsvorstellungen nicht abgeschafft worden sind.