Die Völkerschauen waren im 19., 20. und 21. Jahrhundert äußerst beliebte Attraktionen. Als ethnologische Ausstellungen verbrämt gab es sie in verschiedenen Varianten. In der zirkusähnlichen Schau waren die Zuschauer nur Betrachter. Im sogenannten „Eingeborenendorf“ durften die Hütten oder Behausungen betreten werden und in den „Freak-Shows“ wurden vermeintlich „abnormale“ körperliche Eigenarten zur Schau gestellt. Die Ausstellungen betonten oft die kulturellen Unterschiede zwischen Europäern der westlichen Zivilisation und nicht europäischen Völkern, die einen für primitiver gehaltenen Lebensstil pflegten.
Beliebte Völkerschau Themen waren:
- Nubische Karawane
- Bella-Coola-Indianer aus Nordwestamerika
- Sioux-Indianer
- Sudanesen Karawane
- Lappländer
- Birma
- Somali Expedition
- Suaheli Karawane
- Eskimos

Einer der bekanntesten Ausrichter von Völkerschauen in Deutschland war der Hamburger Zooinhaber Carl Hagenbeck.
Kaiser Wilhelm II. schaute höchstpersönlich in Hamburg vorbei, um eine von Hagenbecks Völkerschauen zu inspizieren.

Bild: Bundesarchiv
- Allo Diabolo – der Teufelsfahrer
- Bauerntanzplatte
- Biergaststätte Oberbayern
- Boxen im Luna Park
- Café am See
- Café Dornröschen
- Cliff Aeros – Todessprung
- Der Brand von Moskau 1842 – eine multimediale Show
- Die lustige Stadt
- Die zersägte Dame
- EVA – die Erschaffung des Weibes
- Fahrten mit dem Fesselballon
- Feuerwerk
- Flugvorführungen
- Freudenrad
- Germanicus Görner – der stärkste Mann der Welt
- Hamburger Bierrestaurant
- Hamburger Dom
- Illumination im Park
- Lebender Irrgarten
- Luna Park Altona Marsch
- Mattler’s Theater – Klassiker kurz gefasst
- Mr. Boston – Hochseilartist
- Platzkonzert
- Radrennbahn
- Rolly-Polly Karussel
- Scenic Railway – Berg- und Talbahn
- Schweizer Haus – die Sennhütte
- Toboggan – die Superrutsche
- Verkaufsstände
- Völkerschauen
- Wellenschwimmbad
- Wiener Café
- Wild-West-Schau